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Aktualisiert  
14. November 2008



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Alle Jahre wieder ......

wirft eine Feldhäsin in unserem Garten oder auf unserem Grundstück.
So auch wieder am 22. Mai 2006. Als wir die Kleinen entdeckten waren sie gerade geboren und teilweise noch naß. Faszinierend wie solch kleine Wesen sofort die Hasensprache beherrschen und ganz ganz ruhig sitzen bleiben. Nur das Näschen bebt vor Aufregung. Es kamen 3 kleine Feldhasen zur Welt und eines von ihnen hat, wie jedes Jahr, einen kleinen weißen Streifen in der Blesse. Sie sind so lieb wie sie da zusammengekuschelt sitzen und es fällt sehr schwer, sich wieder von ihnen zu entfernen. Ein paar Fotos habe ich dennoch gemacht, sie dann aber vollkommen in Ruhe gelassen. Die Hasenmama kam dann am späten Abend und hat für ihre Kleinen ein neues, geschützteres Plätzchen gesucht.


Selbstverständlich berühren wir die kleinen Wunderwerke der Natur nicht und halten auch unsere Tiere von ihnen fern damit sie eine reelle Chance haben, groß und kräftig zu werden.


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Wissenswertes


Die Jungtiere

Die Paarungszeit von Feldhasen ist hauptsächlich im März/April. Nach einer Tragzeit von 42 Tagen 3 x im Jahr 2-3 vollbehaarte, vollentwickelte und sehende Babys.
Die Kleinen werden rund 3 Wochen von der Mutter gesäugt. Eine Besonderheit bei den Feldhasen ist, daß das Muttertier bereits während der Trächtigkeit neu empfangen kann und sich dadurch in ihrer Gebärmutter Embryonen verschiedenen Alters befinden. Der zeitliche Abstand zwischen 2 Würfen ist in solchen Fällen kürzer als die Tragzeit.

Der erwachsene Feldhase

Körperlänge ca. 50-70 cm, Gewicht 3-7 kg. Der Feldhase ist ein Steppentier mit sehr langen Ohren, langen Beinen und sehr großen hervorstehenden Augen. Die Ohrspitzen und die Schwanzoberseite ist schwarz, der Rücken graubraun, die Seiten orangebraun und der Bauch weist eine weißliche Färbung auf.

Vorkommen von Feldhasen

Flache bis hügelige Landschaften, auch lichte Laubwälder und Dünen

Allgemeines

Hasen neigen zum Einzelgängertum und sind vorwiegend Nachttiere. In der Paarungszeit sieht man sie häufig zu mehreren, auch unter Tage kann man sie da beobachten.
Sie sind sehr schnelle Läufer und erreichen problemlos rund 55 km/h. Werden sie verfolgt, schlagen sie die berühmten Haken. Sie leben in selbst gescharrten flachen Mulden und sind in offenem Gelände nur schwer auszumachen. Sind sie in großer Not schreien sie wie kleine Kinder und dieser Schrei geht einem durch Mark und Bein.

Ihre Nahrung besteht aus Gräsern und Kräutern, Ackerfrüchten, Rinde und Wurzeln. Leider kommen durch die moderne Landwirtschaft bzw. die eingesetzten Geräte viele von ihnen zu Tode, gerade auch die Jungtiere die nicht flüchten sondern sich dicht, zum Schutz vor Feinden, an den Boden drücken. Wildernde Hunde und Katzen sind eine weitere und sehr große Gefahr. Leider sind die Feldhasen stark gefährdet und ihre Population ist stark rückläufig.


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2004 habe ich die Futterstation für eine verwilderte Hauskatze eingerichtet. Diese Futterstation erfreut sich nun größter Beliebtheit bei Getier jeglicher Art.

Fast alle meiner handaufgezogenen Igel kamen zurück und futtern desöfteren an der Bar. Auf dem Bild oben, das ist No. 2 , ein Igelchen aus dem Vorjahr - sie kam mit einem Gewicht von 90 gr zu uns und wurde im Frühjahr mit gut 500 gr wieder ausgewildert. No.2 bekommt ihre Babies bei uns im Garten.


Sie ist nicht mehr handzahm, was mich sehr freut, aber sie kennt mich noch sehr gut. Eine Untersuchung auf Zecken & Co war  möglich - sie erfreut sich bester Gesundheit !
Philipp kommt auch desöfteren, ist aber immer mächtig grantig wegem dem Blitzlicht. Er ist ein sehr großer Junge geworden, ist gesund und bestens genährt.



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