
September 2004
Man soll es nicht glauben aber wir haben tatsächlich Katzenzuwachs !
Schon seit Jahren läuft hier in unserem Ort eine verwilderte Hauskatze herum. Sie ist schildpattfarben und bekommt jedes Jahr mehrmals Junge. Die Kleinen sind sehr sehr oft schwer krank und sterben entweder durch ihre Krankheit oder werden überfahren.
Seit September 2004 hat sich nun das hübsche Mädchen etwas unserem Haus angenähert und bereits da war zuerkennen, daß sie stark abgemagert und krank ist. Ich stellte ihr abends ein Schüsselchen mit stark verdünnter Milch und Naß- und Trockenfutter vor die Haustür, was von ihr auch gerne angenommen wurde.
Im Laufe der Zeit stellte sich eine Regelmäßigkeit bei ihr ein und jetzt kommt sie jeden Tag zum Futtern.
Nach Rücksprache mit dem Tierarzt wurde Entwurmmittel und Antibiotika mit ins Futter gemischt - sie hat sich prächtig erholt, schön zugenommen und hat jetzt wieder ein glänzendes Fell. Manchmal, aber nur ganz selten, kommt sie auch angelaufen wenn ich ihr das Futter hinstelle. Anfassen läßt sie sich aber bis heute nicht.
In ein paar Wochen werde ich sie mit einer Katzenfalle fangen und kastrieren lassen - dann hat das Babyelend ein Ende. Und unsere kleine Lady hat offensichtlich "Einladungskarten" bei ihren Mitgenossen verteilt. Mittlererweile kommen täglich 4 "Wilde" zum Futtern - na ja, die kriegen wir alle satt.
Das Schönste wäre es für mich wenn sie irgendwann soviel Vertrauen fassen und sich streicheln lassen - wir werden sehen.
2008
Von den ehemaligen Streunerlen sind jetzt nur noch Minka und das Katerchen da. Minnie, die Mutter von Minka, war schon sehr sehr alt und auch sehr krank. Irgendwann ist sie verschwunden und nicht mehr gekommen.
Seit Minka hier Einzug gehalten hat, kommen kaum mehr fremde Katzen ans Haus. Positiv ist aber auch anzumerken, daß viele Katzen nun von ihren Besitzern kastriert werden und sich die Streunerzahl und auch die Anzahl der Katzenbabys somit mehr und mehr verringert.