05. September 2007
Am 03. September am späten Abend mußten wir in die Tierklinik. Krümelchens Zustand verschlechterte sich von Stunde zu Stunde, er war heiß und total fiebrig, nicht mehr ansprechbar und lag nur noch in seinem Bettchen, starke Schmerzen hatte er auch.
Sein Anblick hat einem wieder die Tränen in die Augen getrieben, es sah so aus, als würde er seine letzte Reise antreten, unser kleiner tapferer Kämpfer.
Der Tierarzt nahm in in Augenschein, hat Fieber gemessen und es kamen 40 Grad zum Vorschein. Die Lymphknoten am Hals stark geschwollen, ansonsten nichts Weiteres erkennbar.
Krümelchen bekam eine Spritze gegen die Schmerzen und ein hochdosiertes Antibiotikum. Warm halten und abwarten lautete die Information des Tierarztes.
Traurig fuhr ich mit Krümelchen wieder nach Hause, dort angekommen verzog er sich auch sofort wieder auf seine Wärmflasche und starrte Löcher in die Luft ....
Als ich nach einer Stunde wieder in die Küche ging und eigentlich nichts Gutes erwartete, kam mir der kleine Mann fröhlich mauzend entgegen, futterte eine große Portion, machte sein Geschäftchen und ließ sich beschmusen. Dann legte er sich zufrieden schlafen.
Am 04.09. hatten wir dann am Nachmittag einen Termin zur Nachkontrolle. Das Fieber war verschwunden, Krümelchen machte einen sehr guten und sehr lebendigen Eindruck, die Tierärztin traute ihren Augen kaum, sie hatte für ihn, am Fundtag, keinen Pfifferling mehr gegeben.
Jetzt konnten auch die Milben in den Öhrchen behandelt werden (wäre sonst alles viel zu viel für ihn gewesen), das müssen wir zum Pech für Krümelchen leider 10 Tage durchziehen, er hat in dieser Woche auch gigantische 500 gr zugelegt, was für seinen doch sehr schlechten Zustand enorm viel ist. Er wird jetzt die nächsten 4 Tage noch Antibiotika-Tabletten bekommen und danach sollte dann eigentlich alles überstanden sein, hoffen wir zumindest.
Krümelchen futtert eigentlich den ganzen Tag *grins*, er wird jetzt aber auch sehr wählerisch, typisch Miezekatze halt.
Er liebt Naßfutter über alles, knabbert aber auch hin und wieder mal am Trockenfutter oder aber läßt sich eine Scheibe Gelbwurst reichen.