Einen Welpen BARFen ?
Dieser kleine Mann da oben wurde vom ersten Tag an gebarft. Heute, fast 2
Jahre später, möchte ich dazu einen kleinen Bericht abgeben.
Ich habe
mich trotz vieler Einwände des Tierarztes und auch anderer hundeerfahrener
Menschen für eine Rohernährung entschieden. Heute weiß ich mit absoluter
Sicherheit, daß es der richtige Weg war.
In der Anfangszeit hatte ich oft
Zweifel an meinem Tun, Woche für Woche wurden diese aber immer weniger bis
sie ganz verschwunden sind.
Lando hat immer begeistert gefuttert, war
immer äußerst agil und sportlich. Kein einziges Mal hat er während der
Wachstumsphase gehumpelt oder Schmerzlaute welcher Art auch immer von sich
gegeben.
Für einen so großen und schweren Hund war er immer sehr
sprunggewaltig und ist schnell wie ein Wiesel. Im November wird er 2
Jahre alt. Er hat starke Knochen, ein tadelloses weißes Gebiß, starke Sehnen
und Bänder. Sein Fell ist dick und weich und erstrahlt in einem
schwarzblauen, sehr intensiven Glanz. Er ist sehr aufgeweckt und an allem
interessiert.
"Unsere Ernährung" schließt eigentlich alles was man essen
kann mit ein. Obst, Fleisch, Gemüse, Fisch, Brot, einfach alles gelangt in
den Futternapf und es ist jeden Tag eine große Freude zu sehen, wie
sehr die Hunde auf ihr Futter gespannt sind und mit welcher
Begeisterung alles weggeputzt wird.
Natürlich sollte man das BARFen eines Welpen mit sehr viel Bedacht angehen.
Man kommt nicht umhin sehr viel zu lesen und sich sehr viel mit erfahrenen
BARFern darüber auseinanderzusetzen.
Jeder will für seinen Hund das
Beste und darum ist eine intensive Information sehr wichtig. So ein
Hundekind braucht eine sehr ausgewogene Ernährung, viele Seiten im Internet
und auch viele Bücher helfen einem in der Anfangszeit Sicherheit zu gewinnen
und das Richtige zu tun.
Ich kann nur jeden ermutigen für seinen Hund
diesen Weg einzuschlagen, gesünder als so, kann man ihn nicht
ernähren.
Leider gerät auch die Futtermittelindustrie mehr und mehr in
die negativen Schlagzeilen wenn es um sehr grausame Tierversuche
geht. Schon das alleine ist Grund genug, die Ernährung des
eigenen Lieblings grundlegend zu überdenken.
Ich
kann nur eines sagen - ich würde es nie mehr anders machen. Wenn
wieder mal ein Hundekind hier einzieht, wird dieses von Welpenpfoten an
roh ernährt.