B A R F
Biologisch Artgerechte Roh - Fütterung


Das Leben von unserem Eiko war immer mit Futtermittelallergien belastet. Nach langem Suchen fanden wir dann ein verträgliches Futter für ihn, Bewital.

Als unser Futterhändler dieses Futter desöfteren nicht vorrätig hatte, ging ich wieder mal auf die Suche nach einer ebenfalls geeigneten Marke. Ich fütterte Bosch, Mera Dog, Royal Canin und Eukanuba - auf alle dieser Futtersorten begann die schreckliche Zeit der eitrigen und schmerzhaften Stellen auf der Haut aufs Neue.

Ich begann wieder einmal viel über die verschiedenen Fertigfutter zu lesen, nahm mit Entsetzen die Meldungen auf was alles in den Fertigfuttersorten verarbeitet wird -
Flohhalsbänder, Federn, Produkte von kranken und mit Medikamten behandelten Tieren etc. etc. - schon beim Lesen schnürte es mir den Hals zu.
Auf die Empfehlung einer Freundin begann ich mich dann für B.A.R.F (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) zu interessieren und bereits nach kürzester Zeit war mir
klar, nur so kann ich meine Hunde vernünftig und mit gutem Gewissen ernähren.
 
Hervorragende Informationen über diese Art der Ernährung fand ich bei  barfers.de  - eine tolle Seite mit exzellenten Angaben und Anleitungen.
Unter Ernährung findet man alles Wissenswerte.



Die Umstellung des Futters handhabte ich von heute auf morgen und es gab absolut Die Umstellung des Futters handhabte ich von heute auf morgen und es gab absolut keine Probleme. Die Hunde freuten sich von Tag zu Tag mehr auf ihr Futter und verspeisten alles mit sehr gutem Appetit.

In den ersten Tagen waren ihre Ausscheidungen pechschwarz und etwas schleimig - hierzu braucht man sich aber keine Gedanken machen denn das alles hat nur mit der Darmreinigung zu tun. Die Häufchen wurden zusehends kleiner, die Verwertung des Futters lief optimal.

Bereits nach etwa 4 Wochen konnte man starke Veränderungen am Fell und der Haut entdecken. Sogar bei unserem Bouvier Camillo ist seitdem ein deutlicher Glanz im Fell zu sehen.

Zu Zeiten der Fertigfütterung machte ich oft die Erfahrung wenn ich mal etwas anderes fütterte es sofort zu Durchfall etc. gekommen ist -  seit wir BARFen gibt es so etwas überhaupt nicht mehr - absolut alles wird problemlos vertragen.

Als Eiko uns dann im Januar 2004 verlassen mußte und wir den kleinen Lando ins Haus holten entschloß ich mich auch da, bereits den Welpen zu BARFen.
Klar hatte ich anfangs noch Angst daß er irgendetwas zu wenig oder zuviel bekommt - diese Sorgen waren absolut unbegründet. Noch nie ist einer unserer Welpen/Junghunde so gleichmäßig und knochenstark aufgewachsen wie Lando. Er hatte nie Probleme mit den Gelenken oder Knochen, hat seinen Napf immer mit Freude geleert.

In der Anfangszeit hielt ich die Menge des Fleisches noch am unteren Level und fütterte viel Gemüse, Obst, Haferflocken und Milchprodukte. Ab etwa dem 6. Lebensmonat erhöhte ich die Fleischmenge deutlich nach oben. In der gesamten Hoch-Zeit der Aufzucht erhielt er als Zusatz nur ein mineralisiertes, sehr hochwertiges Knochenmehl mit Vitaminen und Bierhefe versetzt, verschiedene Öle und Hokamix.

Wie diese Art der Fütterung den Hunden bekommt - ich glaube da sprechen die Bilder Bände

Um den enormen Hunger eines heranwachsenden Hundes zu stillen, fütterte ich dem kleinen Mann dann noch Reis- und Gemüseflocken der Firma Grau dazu.