Viele Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches
ranken sich um
unsere Tiere. Einen Teil davon
möchte ich hier gerne veröffentlichen
Im Himmel gibt es ein Gebiet, genannt Regenbogenbrücke !
Wenn ein geliebtes Tier stirbt, das auf unserer Erde einen
geliebten Menschen hatte, dieses Tier geht zur Regenbogenbrücke.
Dort sind Wiesen und Hügel für unsere geliebten Freunde, damit sie
zusammen rennen und spielen können. Dort gibt es Wasser und Nahrung in
Hülle und Fülle,
die Sonne scheint und unsere Freunde fühlen sich wohl.
Alle Tiere die krank und alt waren sind wieder gesund und kräftig;
diejenigen die verletzt oder verkrüppelt
waren sind wieder wohlauf, so
wie wir sie aus unseren Träumen vergangener Zeiten kennen. Die Tiere
dort sind glücklich und zufrieden bis auf einen kleinen Umstand :
sie
alle vermissen jemanden ganz Bestimmten, den sie zurücklassen mußten.
Sie alle rennen herum und spielen miteinander - aber, für jedes Tier
kommt der Tag an dem es plötzlich innehält und mit hellen Augen
erwartungsvoll und zitternd in die
Ferne schaut. Plötzlich trennt es sich
von seinen Spielkameraden und rennt immer schneller und schneller über die
grünen Wiesen.
Da siehst Du etwas auf Dich zurennen und wenn Du und
Dein geliebtes Tier Euch freudig trefft, werdet Ihr niemals mehr getrennt
werden.
Freudentränen laufen über Dein Gesicht, Deine beschützenden Tieres und
Du wirst wieder in die treuen Augen schauen, die so lange schon aus Deinem
Leben gegangen waren, aber niemals aus Deinem Herzen !
.....dann geht Ihr zusammen über die Regenbogenbrücke

Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke
Ein kleiner Hund kam an der Regenbogen-Brücke an und ein Rudel von Hunden
kam sofort zu ihm hingelaufen, um ihn zu begrüßen. Er war darauf gefaßt,
daß er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit
dem Schwanz wedelten. Anstatt ihn zu beißen, küßten sie ihn einfach.
Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihm. Keiner von
ihnen wurde in einer *Welpen-Fabrik* geboren, so wie er damals, und dann als
Kampfhund benutzt, um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine häßliche
Promenadenmischung war. Sie erklärten, daß sie auf ihre Herrchen warten
würden, die sie so geliebt hatten.
"Was IST Liebe?", fragte der kleine Hund
und Gott ließ ihn auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.
Warm und dunkel, er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf,
geboren zu werden. Ängstlich wartete er bis zuletzt, als er dann an den
Hinterfüßen herausgezogen wurde. Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und
trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen warmen Schluck mit
warmer Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze
festzuhalten. Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er
selbst und stießen ihn zur Seite. Die Menschenhand drückte die anderen
Welpen ein wenig zur Seite und hielten seinen Körper, so konnte er
trinken.
Aaaahhh .. so ist es besser!" dachte er und trank, bis er
erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen ist.
"Ich erinnere mich genau daran " sagte er erfreut. "Zu dumm, dass ich
erwachsen werden mußte und hinaus in die Kälte und Nässe mußte um dort zu
kämpfen und als Verliererhund sterben mußte.
Ich erinnere mich, was es
heißt ein Hund zu sein." dachte er traurig. Diese Nacht kroch er auf
seine Mutter und versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite
weg. Wenn die anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch
geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig
gelassen
hatten. Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen
hatte, daß er auch noch was abbekommen hatte, die Zitzen waren immer schon
leer, als er an der Reihe war. Es war sogar schon schwer genug, daß er
aufstehen konnte. Er war noch so klein und schmächtig. Er fiel auf den
Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu
schreien. Sofort kam ein Mensch herbeigeeilt und sofort war die
Menschenhand wieder da und dann gaben sie ihm einen Gumminippel in den
Mund. Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die der Mutter, aber es war warm
und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit
dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu
lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen als er die
letzte Chance von der Regenbogenbrücke genommen hatte.
Er konnte den
Herzschlag des Menschen spüren, der ihn zugedeckt mit einem warmen, weichen
Tuch auf den Bauch genommen hatte. Das hielt seinen knochigen Körper
schön warm und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben ihn
sehr beruhigt.
Er dachte wieder an seinen neuen Freund, der so lieb an
der Regenbogenbrücke zu ihm war und Gott fragte, ob er wohl nochmals zurück
dürfte. Gott sagte : "Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was
Liebe ist." So wurde er für einige Stunden ( es kam ihm vor wie Tage aber er
wusste ja nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel), gaben ihm die
Menschen seine Milcheinheiten und gaben ihm die Wärme und Liebe seiner Mutter
wieder.
Er wurde grösser und agiler und der Mensch nahm ihn immer öfters
aus dem Nest um bei ihm zu schlafen so lange er liebkost und geküßt wurde
und er den Herzschlag
hören konnte der fest und lieb klang. Dann kam Gott
und fragte ihn: "Bist du bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurück zu
kommen?" "Ja antwortete er", mit einer kleinen Wehmut, weil der Mensch
ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann. Er liess die Luft
aus seinen Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke.
Dort schaute
er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper in Händen
hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte.
"Danke Gott,"
sagte er. "Liebe ist WUNDERBAR
und nun werde ich auch an der
Regenbogenbrücke
auf den Menschen warten, um ihr beim Eintreffen zu
sagen,
daß ich sie auch geliebt habe."