Diese Seite ist einem wundervollen Hund gewidmet,
Eiko
Eiko vom Seeräuber wurde am 23.11.1996 in Pilsach
bei Neumarkt geboren.
Am 30.12.1996 haben wir ihn das erste Mal gesehen,
es war Liebe auf den ersten Blick.
Keine Woche ist vergangen in der wir
nicht nach Neumarkt gedüst sind um unseren kleinen Freund zu besuchen und
uns von seinem Wohlergehen zu überzeugen.
Dann endlich Ende Februar
fuhr er mit uns nach Hause. Herzlich und freundlich wurde er von Dino und
Sam begrüßt und auch die Katzen fanden das Tierkind nett.
Eikos Leben
war geprägt von der Liebe zu Menschen und Tieren. Er fand oft verletzte und
kranke Tiere und führte uns immer zu ihnen.
Er liebte "seine" Kaninchen
über alles, ohne die Begleitung von Fraule durfte niemand an sie ran.
Er wuchs zu einem stattlichen Berner heran, war sehr selbstbewußt
und freundlich zu jedermann der es gut mit uns meinte.
Er war ein
sehr fröhlicher Hund und wurde von uns immer liebevoll "unsere schweizer
Frohnatur" genannt.
Und er war ein höflicher Hund der sich jeden Abend
von uns verabschiedete wenn er zum Schlafen ging.
Im Oktober 2001
überschattete ein schlimmes Ereignis unser Leben : Magendrehung
Eiko und
ich hatten einen gemeinsamen Draht, eine ganz enge Bindung zu einander - er
weckte mich unsanft in der Nacht auf weil es ihm nicht gut ging. Ich
schimpfte noch mit ihm, daß er endlich schlafen soll - er ließ nicht
locker,
Gott sei Dank !
Um 0.30 uhr fuhren wir zum Tierarzt, um 3.00 Uhr
morgens wurde er operiert - bange Stunden für uns, doch meine
innere Stimme sagte mir, daß er es schaffen wird !
Und er hatte es
geschafft. Wenige Wochen später war wieder topfit, ganz der Alte und noch
anhänglicher als vorher.
Ich habe immer behauptet - dieser Hund wird
einmal steinalt, leider hatte ich nicht recht.
Anfang Januar 2004
plagte sich Eiko mit Durchfall herum. Auch das Essen schmeckte ihm so gar
nicht - am 23.01.2004 verfärbte sich seine Haut und das Weiß der Augen gelb -
die Diagnose der Tierklinik in Nürnberg war niederschmetternd - Lebertumor
Es befand sich auch schon Wasser oder Blut im Bauchraum und es gab
keine Rettung für ihn.
Wir haben ihn mit nach Hause genommen, in Ruhe
und mit vielen vielen Tränen von ihm Abschied genommen.
Er konnte
sich kaum mehr auf den Beinen halten, futterte nur noch 3-4 Frolics am Tag
und er bemühte sich so zu sein wie immer. Mir war bewußt daß er alles nur
mir zuliebe tut und es ihm furchtbar schlecht geht.
Am 27.01.2004 um die
Mittagszeit ließen wir dann den Tierarzt, den er mochte und gut kannte, zu
uns nach Hause kommen.
Wir haben ihn bis zum Anfang der Regenbogenbrücke
begleitet, den letzten Weg mußte er alleine gehen.
Es wird die Zeit
kommen, da sehen wir uns wieder !
Die ersten Tage und Wochen wußte ich
nicht, wie ich damit fertig werden soll - aber, die Zeit heilt Wunden
Ich bin froh, so einen Freund gehabt zu haben,
er war eine
Bereicherung in unserem Leben, wir
werden ihn immer im Herzen behalten.
Liebe heißt wohl auch, daß man loslassen muß.
zurück oder zu
jetzt ein Bernerengel